Unser Senior Art Curator, Martin Kranz, ist in vielerlei Hinsicht der personifizierte Modern Dandy. Sein Kleidungsstil ist modeaffin mit einem Hauch von Avantgarde – seine Essentials sind schmal geschnittene, schwarze Chinos, schwarze Merinowolle-Pullover und ein eleganter Silberarmreif, den er bei einem Straßenhändler in Rajasthan erstanden hat.

Wir haben Martin zu Hause besucht und mit Begeisterung festgestellt: Seine Wohnung, die die Dächer von Berlin-Kreuzberg überblickt, spiegelt in der Tat die Stilsicherheit seiner Outfits wider. Der zeitgenössische Sessel ergänzt das klassische Sofa, die Lampe im Industrial-Style trifft auf ausgefallene Glasgefäße und antike Holzmöbel auf üppige Topfpflanzen. Gibt es eine bessere Art, seine selbsterklärte Schwäche für prägnantes Design zu würdigen als mit einem passenden Wandbilder-Set?

So fühlt sich Zuhause an

Ende 2016 haben Martin und seine Freundin Anvita beschlossen, es mit dem knallharten Berliner Wohnungsmarkt aufzunehmen und zusammenzuziehen. Einige Monate, unzählige Online-Recherchen, ein Dutzend Besichtigungen und ein paar halbherzige Bewerbungen später betrat das Paar eine frisch renovierte Penthouse-Wohnung am Südstern in Kreuzberg. Die sternenklare Sicht auf die Stadt, der riesige Dachterrasse und die edlen Eichenholzdielen ließen sie keinen Augenblick daran zweifeln, dass diese Wohnung die Eine war.

Den Vertrag in der Tasche, zogen die beiden Anfang 2017 in ihr neues Zuhause. Bis zum Herbst hatten sie es sich nicht nur gemütlich eingerichtet, sondern auch einen neuen Mitbewohner aufgenommen: Mingus, ein junger Hund aus einem spanischen Tierheim, ist nun fester Teil des Rudels. Mit ihrer gelassenen Art und dem (fast) All-Over-Black-Look sind sich Hund und Herrchen verblüffend ähnlich.

 

Wohlfühlfarbe Schwarz (und ein Hauch Weiß)

Gestern Rosenquarz, heute Greenery, morgen Ultraviolett – die Lieblingsfarben mancher Leute ändern sich schneller, als man “Pantone” sagen kann. Als waschechter Dandy lässt sich Martin jedoch nicht dazu verführen, jede Saison eine neue Deko herauszukramen, nur weil ihm einmal eine Ausgabe vom AD-Magazin in die Hände gefallen ist. Statt dessen sieht er seit Jahren schwarz (und weiß) für Farbtrends und schwört auf eine monochrom-minimalistische Deko.

In Martins Worten: “Ich halte mich bewusst an Schwarz und Weiß, wobei die vielen Massivholzmöbel unserem Interieur einen organischen und warmen Charakter geben. Das Ergebnis ist homogen und harmonisch. Darüber hinaus bringen, neben der sorgfältig ausgewählten Wandkunst, vor allem die vielen Pflanzen Farbe ins Spiel. Ich habe sie nicht gekauft, weil ich Grün mag, sondern weil ich alles mag, was mit Pflanzen zu tun hat.” Unser persönlicher Favorit? Die schwarzweiße Komposition von Wandbildern über dem Sofa.


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Styling-Tipp 

Ob monochrom oder schreiend bunt: Farbpräferenzen haben vor allem etwas mit Intuition zu tun. Hör in dich hinein, finde deine persönlichen Wohlfühlfarben und mach dein Ding.

 

Die Balance aus Gestern und Heute

Bevor er bei JUNIQE einstieg, hat Martin Einiges von der Welt gesehen. Nach seinem Studium in den Niederlanden hat er viele Jahre in Indien gelebt, wo er seinen eigenen Möbelhandel betrieb. “Ich sehe mich eher als ‘Kosmopolit’ als zu einer bestimmten Nationalität zugehörig. In einigen Teilen Indiens fühle ich mich mehr zuhause als ich es in Bayern jemals könnte.” Heute sind die multikulturellen Einflüsse subtil in seine Einrichtung eingestreut. Eine Vase hier, ein Kerzenleuchter da – Nostalgie à la Martin heißt, Fundstücke aus der Ferne mit Bedacht auszuwählen. Man muss ihn nicht persönlich kennen, um seine Filmvorlieben und sein Faible für Kunst und Design der Mid-Century-Ära zu erkennen.

Ich habe ein paar moderne Designerstücke, die die Einrichtung auflockern und ihr ein bisschen den Oma-Look nehmen, obwohl viele der Möbel tatsächlich älter sind als ich. Hier kommt es wirklich auf die Mischung an, denn ich verbinde gern Dinge, die eigentlich nicht füreinander bestimmt sind, zu eigentümlichen Kombinationen. Das beste Beispiel sind wohl meine alten Bollywood Movie Stills im Kontrast zu der modernen skandinavischen Beleuchtung.

Styling-Tipp

Nah und Fern, Alt und Neu – Kontraste sind auf der Deko-Ebene immer ein guter Zug. Tatsächlich geht es beim perfekten Paar nicht immer darum, an einem bestimmten Stil festzuhalten oder einem Trend zu folgen. Besser ist es, die einzelnen Puzzleteile auf ästhetische, aber auch erfrischend unkonventionelle Weise zusammenzufügen.

Zeit für einen Tapetenwechsel

Als stolzer Besitzer von unzähligen Kunstdrucken tauscht Martin die Bilder an seinen Wänden gern gegen neue aus, sobald ihm der Sinn danach steht. Beim Herumstöbern in seiner Sammlung von zusammengerollten Prints präsentiert er uns einige seiner Favoriten: Eine thailändische Version von Superman, etwas, das aussieht wie das Titelmotiv eines schlüpfrigen 70er-Jahre-Filmchens, ein riesiges Iggy Pop Poster von einer Eleven Paris Kampagne und eine Handvoll Fotografien von JUNIQE Künstlern wie Pale Grain und Shot by Clint. Auf das Auffrischen der Wanddeko folgt meist auch ein großer Umzug der zahlreichen Topfpflanzen.

 

Styling-Tipp

Spaß an der Veränderung beginnt damit, hin und wieder Dinge umzustellen und neu zu arrangieren. Neuer Tag, neue Stimmung – lass deine persönliche Sammlung von Lieblingsdesigns wachsen und verstaue ältere Exemplare unter dem Sofa – um sie, wenn es wieder an der Zeit ist, erneut in Szene zu setzen. Denn auch ein Dandy liebt die Kunst der Verwandlung.

Nun, was haben wir von unserem kleinen Ausflug in Martins stylishe Kuratorenwohnung gelernt? Kleider machen vielleicht Leute, aber wenn es um den Dandy-Style geht, ist es eher eine raffinierte Mischung aus Geschmack und Geschichten, die man(n) mit seinem Stil erzählt. Wenn du das nächste Mal nach coolen Postern suchst, lass dich von deiner Vergangenheit inspirieren, von den Orten, Zeiten und Momenten, die dich geprägt haben. Vertraue auf deinen Geschmack und vergiss nicht, dir selbst treu zu bleiben.


Zur Modern Dandy Kollektion

Ein Kurator durch und durch

Bei JUNIQE leitet Martin das Kuratorenteam, er ist also verantwortlich für die Auswahl der Künstler, mit denen wir zusammenarbeiten und für das Kuratieren aller Kunstwerke, die wir verkaufen. Zusammen mit Co-Gründer Sebastian Hasebrink hat Martins Team kürzlich eines der größten Projekte des Jahres 2017 ins Leben gerufen: Die JUNIQE Bildersets. Rückblickend erinnert er sich: “Das war sicher eines der anspruchsvollsten und spannendsten Projekte auf kreativer Seite, die wir seit der Gründung angepackt haben. Mit Tausenden von Designs und 13 Styles zur Auswahl, dem Durchforsten unseres schier endlosen Katalogs und der Selektion von Prints, die zusammenpassen und in Sets verkauft werden können, haben wir die Kuratorentätigkeit auf ein ganz neues Level gehoben.”

Das Ergebnis? Unsere Wandbilder-Sets können nach Style, Raum, Farbe und Anzahl der Kunstwerke gefiltert werden, was die Suche nach dem perfekten Set erheblich erleichtert. Egal, ob du dich als Modern Dandy oder als New Romantic siehst, dich nach dem Summer Feeling oder dem Landleben sehnst: Dank Martin und Team kannst du nun die perfekten Statement Pieces, Bilderpaare und Galerie-Sets für dein Zuhause finden.



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Text: Maia Frazier

 
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